Projektleitung

Mein Name ist Lena Schreiber und ich bin als Vertretung für Veronika Manetstätter die momentane Projektleitung von „Auf Herz und Rampen prüfen“. Ich habe an der LMU in München Pädagogik / Bildungswissenschaft und Kunst, Musik, Theater studiert und engagiere mich seit 7 Jahren ehrenamtlich:
vom Zirkuszeltlager über Kinderkulturtage, einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Stiftung Pfennigparade, der Arbeit in einer inklusiven WG von GLL und als Assistentin beim Projekt Perspektivwechsel ist alles mit dabei. Zudem habe ich die Website www.wohnsinn.org mit aufgebaut, welche inklusive Wohngemeinschaften bekannter machen und etablieren soll. Denn gerade in einem so wichtigen Lebensbereich wie dem Wohnen sollte auch jeder Mensch mit Einschränkung(en) Wahlmöglichkeiten haben.
Mein Herz brennt für die Inklusion, jeder Mensch braucht einen Platz in der Gesellschaft und dazu ist es nötig, Berührungsängste abzubauen und die dazu nötigen Räume zu schaffen. Oft steht die Verunsicherung  und die Angst vieler Menschen davor, falsch zu handeln im Weg, zwei beispielhafte Gründe, die durch besagte Gelegenheiten abgeschwächt oder revidiert werden können.
Die Formulierung „Auf Herz und Rampen prüfen“ vereint dabei die wichtigsten Komponenten. Das „Herz“ als Sinnbild für menschliche Hürden, der Art, wie man einem anderen, vielleicht auch andersartigen Menschen begegnet, die „Rampen“ als bauliche Gegebenheiten, die Barrieren darstellen und dadurch exkludieren können.
Es ist immer schön zu sehen, wie schnell Berührungsängste abgebaut werden können und wie sich der Umgang zwischen Menschen mit und ohne Einschränkungen verändert. Das sind kleine Schritte, die einen Weg zu einer aufgeschlosseneren Gesellschaft bahnen können.
Ich freue mich nun auf Projekt- und Stadtteilchecks, Dunkelbrunch und auf die Arbeit mit unseren Ehrenamtlichen und den Kindern Münchens.

„Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie verhindern will, sucht Begründungen.“